Über das Projekt
Richtig einordnen ist ein unabhängiges Projekt über politische Aussagen, Quellen und Medien.
Es soll dabei helfen, Behauptungen selbst zu überprüfen, Quellen besser einzuschätzen und politische Debatten auseinanderzuhalten: Was ist eine überprüfbare Tatsachenfrage? Was sagt die geltende Rechtslage? Und wo beginnt eine politische Wertentscheidung?
Ein Teil davon ist der interaktive Test „Wie ideologisch bin ich?“. Du beantwortest politische Aussagen zunächst aus deiner eigenen Perspektive und vergleichst deine Einschätzung anschließend mit verfügbaren Daten, wissenschaftlichen Erkenntnissen und rechtlichen Rahmenbedingungen.
Dabei geht es nicht darum, dir vorzuschreiben, welche politische Meinung du haben sollst. Politische Fragen können unterschiedlich bewertet werden.
Wo Aussagen jedoch überprüfbare Tatsachen betreffen, schauen wir auf die verfügbare Datenlage. Wo politische Forderungen rechtliche Grenzen berühren, zeigen wir, was Grundgesetz, EU-Recht oder andere geltende Regelungen dazu sagen.
Auch Gegenargumente und Unsicherheiten sollen sichtbar bleiben.
Keine Wahlempfehlung
Dieses Projekt empfiehlt keine Partei und bewertet nicht, was du wählen solltest. Es ist auch kein wissenschaftlicher Persönlichkeitstest.
Das Ergebnis zeigt lediglich, wie deine Antworten im Verhältnis zur ausgewerteten Faktenlage und zu rechtlichen Rahmenbedingungen stehen.
Warum dieses Projekt?
Politische Aussagen werden in sozialen Medien häufig stark verkürzt dargestellt. Zahlen fehlen, Zusammenhänge werden weggelassen oder rechtliche Grenzen spielen plötzlich keine Rolle mehr.
Diese Seite soll einen einfachen Gegenentwurf bieten:
- Erst eine eigene Meinung bilden.
- Dann die Fakten ansehen.
- Dann selbst entscheiden.
PERSÖNLICH
Wer hinter Richtig einordnen steht
Richtig einordnen ist kein Projekt einer Partei, Redaktion oder politischen Organisation. Hinter der Seite stehe ich, Alexander Pisarski.
Ich habe selbst politische Überzeugungen. Ich halte es auch nicht für besonders glaubwürdig, so zu tun, als könnte man vollkommen ohne eigene Perspektive auf politische Fragen schauen.
Entscheidend ist für mich etwas anderes:
Die eigene Haltung darf nicht bestimmen, welche Fakten gelten.
Genau deshalb versuche ich bei Richtig einordnen, zwischen überprüfbaren Tatsachen, rechtlichen Rahmenbedingungen und politischen Wertentscheidungen zu unterscheiden. Quellen sollen nachvollziehbar sein, Gegenargumente sichtbar bleiben und Unsicherheiten auch als solche benannt werden.
Eine Haltung bringe ich allerdings ganz bewusst mit: Demokratie ist für mich nicht verhandelbar.
Politischer Streit gehört zu einer Demokratie. Unterschiedliche Vorstellungen darüber, wie wir leben, wirtschaften oder unser Land gestalten wollen, ebenso.
Aber dieser Streit braucht gemeinsame Grundlagen: freie Wahlen, Rechtsstaatlichkeit, Menschenwürde, Grundrechte und die Möglichkeit, einander zu widersprechen.
Richtig einordnen soll deshalb nicht dabei helfen, die „richtige“ politische Meinung zu finden.
Die Seite soll dabei helfen, besser begründet unterschiedlicher Meinung zu sein.